Donnerstag, 23. November 2017

Mein Nähbereich im Kreativzimmer

Wir verreisen nicht mehr und finden unser Glück im Garten und in der ersten Etage, dem Hobby- und Gästebereich.

Hier finden Schlagzeug,


Keyboard,





Gitarren,



 PC,

Sportgeräte,


Platz für die Gymnastik-Matte



Webrahmen



und Nähtisch Platz.


Die Gästeküche wurde umfunktioniert in ein Zuschneidezimmer.

 

Der Garnschrank ist eine Spende für unseren Nähclub.



Im Flur und im Abstellraum wurde Platz gefunden für Stoffe.



Es ist wunderbar zu nähen während man mit einem Privatkonzert verwöhnt wird.

Sonntag, 19. November 2017

Wissenschaftsprojekt "Haben wir eine Hummelkrise?"

Vom Bienensterben hört jeder, aber wie sieht es in der eigenen Umgebung aus? Das wollte ich wissen und deshalb habe ich mitgemacht.




Hier nun die ERGEBNISSE:

InhaltsverzeichnisZusammenfassung............................................................................................................................2
Einleitung............................................................................................................................................2
Teilnehmerzahlen.............................................................................................................................3
Versuchsumgebung der Teilnehmer..............................................................................................4
Messwerte..........................................................................................................................................4
Blüten und Samen: Anzahl..........................................................................................................4
Blüten und Samen: Verhältnis.....................................................................................................5
Interpretation....................................................................................................................................6
Schlussbemerkung des Verfassers.................................................................................................8
Feedback........................................................................................................................................8
Anhang...............................................................................................................................................9
Angaben zur Anleitung / Durchführung.....................................................................................9
Angaben zur Pflanze.....................................................................................................................9
Wachstum.................................................................................................................................9
Wetterprobleme.......................................................................................................................9
Fraß..........................................................................................................................................10
Bestäubung.............................................................................................................................10
Faktor Mensch.............................................................................................................................10
 

Zusammenfassung 

Es konnte keine Bestäuberkrise nachgewiesen werden, weil in Gärten mit und ohne
Hummelnest in etwa gleich viele Samen pro Blüte entstanden. Die Bestäubung war
aber auch nicht optimal war, weil nur 1,04 statt möglicher 2 Samen pro Blüte entstanden..
 

Einleitung
 Sind in Ihrer Region Hummeln bereits selten? Werden Pflanzen wegen der fehlenden
Insekten nicht mehr bestäubt? Durch ein Experiment sollte genau das herausgefunden
werden.
Gerade Hummeln sind sehr wichtige Bestäuber. Denn von den 100 Pflanzenarten, mit
denen die Menschen zu 90 Prozent ihre Ernährung bestreiten, werden mehr als 70 Arten
von (Wild-) Bienen und Hummeln bestäubt. Die Zahl der Bestäuber hat in Europa jedoch
abgenommen, auch Hummeln sind davon betroffen. Das Problem: Für die meisten
Bestäuber-Arten gibt es gar keine Daten, mit denen ein Rückgang und das Ausmaß der
2 von 10

Bestäuberkrise belegt werden kann. Die Frage ist also: Wie drastisch ist die Bestäuberkrise
bereits?
Jede und Jeder mit einem Balkon oder Garten konnte an diesem Experiment ganz leicht
teilnehmen. Alles, was gebraucht wurde, waren zwei Töpfe, etwas Blumenerde und Samen
der Wachsblume. Die Wachsblume wurde ausgesät und in einem bestimmten Zeitraum die
Samen, die durch Hummel-Bestäubung entstanden waren, gezählt.
 

Teilnehmerzahlen
 Im Frühjahr 2017 hatten sich 189 Teilnehmer zum Projekt
angemeldet, von denen sich 82% (155) mit dem Abschluss des
Projekts zurück gemeldet haben (Abb. 1). Das ist ein sehr großer
Erfolg.
Nicht jeder war aber auch mit den Versuchen erfolgreich: 67
Teilnehmer konnten Messwerte liefern (Erfolgsquote 43%), 88
mussten das Experiment beenden (Abb. 2).
Auch das sind aber eigentlich gute Resultate, denn – zum
Vergleich – in der Studie der britischen Wissenschaftler hatten
sich 551 Teilnehmer angemeldet, es gab aber nur 80
Rückmeldungen mit Erfolg (Erfolgsquote: 15%).
Als Grund für den Misserfolg gab die große Mehrheit der
Teilnehmer an, dass es Probleme mit den Wachsblumen gab
(Abb. 3). Das war für Dreiviertel die Ursache (17 Teilnehmer
machten den „Faktor Mensch“ verantwortlich).
3 von 10
Abb. 2: 43% Erfolgsquote.
Abb. 1:
82% Rückmeldungen.
Abb. 3: Wenn „Misserfolg“,
dann waren es die
Pflanzen: 74%


Versuchsumgebung der Teilnehmer
 Die Vermutung war, dass auch die Umgebung einen Einfluss auf die Bestäubungsleistung
hat. Daher wurden die Teilnehmer gebeten, Angaben über ihre Umgebung zu machen
(Abb. 4):
26% der Teilnehmer leben ländlich, es gibt Gärten
ringsherum (hellblau).
23% städtisch, es gibt Gärten ringsherum (rot).6% leben ländlich. Es gibt viel Landwirtschaft, wenig
Gärten (grün).
44% machten keine Angaben oder lebten anders
(dunkelblau).
Ein kleiner Teil der Hummelfreunde war sich sicher, ein
Hummelvolk im Garten zu haben (16%), etwa genauso viele
verneinten die Frage danach (15%). Die Mehrheit war sich
unsicher (69%) oder machte keine Angaben (Abb. 5).
 

Messwerte
 Die Teilnehmer hatten die Aufgabe Wachsblumen zu züchten, ihre Blüten und später die
gebildeten Samen zu zählen. Um zwischen Selbst- und Fremdbestäubung zu
unterscheiden, sollten Pflanzen innen (ohne Fremdbestäubung) und draußen gehalten
werden. Als Fremdbestäuber kamen wegen des Blütenaufbaus nur Hummeln in Betracht.
 

Blüten und Samen: 

Anzahl
 Die Anzahl der Blüten und Samen wird hier nur der Vollständigkeit halber aufgeführt.
Natürlich schwanken die Zahlen extrem, weil manche Teilnehmer mehr, andere weniger
Pflanzen untersucht haben. So zählte ein einziger Teilnehmer mehr als 800 Blüten außen
(wahrscheinlich an zahlreichen Pflanzen), andere Teilnehmer nur sechs. Dies ist für die
Interpretation der Daten aber kein Problem, weil das Verhältnis zwischen Blüten und
Samen viel wichtiger ist. Dadurch relativieren sich die Unterschiede, denn natürlich zählt
ein Teilnehmer mit vielen Blüten gleichzeitig auch viele Samen, einer mit wenigen Blüten
auch nur wenige Samen. Das Verhältnis kann aber exakt gleich sein und ist die wesentliche
Größe, die hier zum Vergleich herangezogen wird.
Im Durchschnitt zählten die Teilnehmer an den Pflanzen innen 57,18 und außen 90,59
Blüten. Es entstanden im Schnitt 2,96 Samen innen und 95,31 außen.
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Abb. 4: Wohnumgebung
der Teilnehmer.
Abb. 5: 16% der
Teilnehmer hatten ein
Hummelnest im Garten.


Blüten und Samen: 

Verhältnis
 In die Berechnung des Verhältnisses flossen alle plausiblen Daten ein. Fünf Ergebnisse
wurden gelöscht, weil sie offensichtlich nicht stimmten: Da bei der Wachsblume maximal
bzw. im optimalen Fall zwei Samen pro Blüten entstehen können, sind Werte wie 13,25
Samen pro Blüte nicht richtig. Der Fehler dürfte hier in einer zu geringen Anzahl an
gezählten Blüten liegen, vielleicht konnten zwischendurch beispielsweise wegen einer
Erkrankung des Teilnehmers nicht alle Blüten gezählt werden.
Davon bereinigt entstanden bei den Wachsblumen innen pro Blüte 0,05 Samen, außen pro
Blüte 1,04 Samen. Die Unterschiede sind also sehr groß.

Innen (gesamt)0,05
Samen pro Blüte
Außen (gesamt)1,04
Samen pro Blüte

Wichtiger ist allerdings die Aufschlüsselung nach Umgebung:
Innen (mit Hummelnest)0,071
Samen pro Blüte
Außen (mit Hummelnest)1,110
Samen pro Blüte

Innen (ohne Hummelnest)0,000
Samen pro Blüte
Außen (ohne Hummelnest)1,069
Samen pro Blüte

Die Unterschiede zwischen innen und außen bleiben deutlich. Zwar zeigt sich, dass in
Gärten, in denen ein Hummelnest vorliegt, mehr Samen pro Blüte entstehen (+3,8%),
allerdings sind die Unterschiede nicht groß. Berücksichtigt man auch, dass die Stichprobe
relativ klein ist (jeweils etwa 17 Versuchsteilnehmer bei „mit“ und „ohne“ Hummelnest) und
der Unterschied im Rahmen der Standardabweichung mit „Samen pro Blüte außen mit
Hummelnest“ 1,110 ± 0,331 und „Samen pro Blüte außen ohne Hummelnest“ 1,069 ±
0,410), sind die Ergebnisse sehr ähnlich.
Die Angaben derjenigen Teilnehmer, die sich unsicher waren, ob Sie ein Hummelnest
haben oder die keine Angaben gemacht haben, haben am wenigsten Samen pro Blüte:
5 von 10

Innen (ohne Angaben)0,040
Samen pro Blüte
Außen (ohne Angaben)1,023
Samen pro Blüte

Welchen Einfluss hatte die Umgebung?
Die Teilnehmer aus Städten (siehe auch Abb. 4) und aus den ländlichen Gebieten mit viel
Landwirtschaft entsprechen den Durchschnittswerten. Beide zusammen machen allerdings
auch etwa 50% der Teilnehmer aus, so dass es kein Wunder ist, dass ihre Werte den
Durchschnitt beeinflussen (zur Erinnerung: 44% machten keine Angaben zur Umgebung).

Umgebung
Städtisch,
Gärten
ringsherum
Ländlich,
Gärten
ringsherum
Ländlich, viel
Landwirtschaft,
wenige Gärten
Innen 0,053 0,027 0,063
Außen 1,042 0,921 1,041

Jeweils Samen pro Blüte
 6 von 10Abbildung 6: Zusammenfassung
Interpretation 
Die Untersuchung konnte eine Selbstbestäubung bei der Wachsblume ausschließen.
Der zu erwartende Wert von 0 Samen pro Blüte wurde zwar im Durchschnitt nicht
voll getroffen, kam ihm aber sehr nahe. Dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber
der britischen Studie, bei der leider nach der Untersuchung eine Fremdbestäubung
nicht ausgeschlossen werden konnte. Die wenigen entstanden Samen können
beispielsweise dadurch entstanden sein, dass durch Rütteln (vorbeigehende
Personen, Wind) doch zufällig einzelne, sehr wenige Blüten bestäubt wurden. Ein
Teilnehmer beobachtete auch sehr viele Schwebfliegen, einer einen Schmetterling
an einer Wachsblume.
Ein Manko hatte der Versuch von Anfang an: Die Pflanze innen konnte wie gewollt
nicht von Hummeln angeflogen werden, hatte aber nicht die gleichen Bedingungen
zum Wachsen wie draußen. Sechs Teilnehmer berichteten, dass die Pflanze vergeilte.
Kritiker könnten angeben, dass auch deshalb weniger Samen gebildet wurden –
nicht wegen fehlender Bestäubung.
Es konnte kein Bestäubermangel durch Hummeln nachgewiesen werden. An
Pflanzen, die eine optimale Versorgung mit Hummeln hatten (mit Hummelnest im
Garten) wurden nur unwesentlich mehr Samen erzeugt als in Gärten ohne
Hummelnest.
Eine optimale Bestäubung ergäbe ein Verhältnis von zwei Samen pro Blüte (grüner
Bereich in der Abb. 7). Eine Bestäubung, die im Schnitt 1,04 Samen pro Blüte erzeugt,
zeigt auch, dass es keine Bestäuberkrise gibt, die Bestäubung aber auch sehr viel
besser sein könnte.
Die Umgebung hatte wahrscheinlich keinen Einfluss auf das Bestäubungsergebnis.
Hier sind aber nur wenige Ergebnisse eindeutig zuzuordnen, so dass dieser Teil nicht
sinnvoll ausgewertet werden kann.
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Abbildung 7: Grafsche Darstellung der wichtigsten Parameter.

Schlussbemerkung des Verfassers
 Ich freue mich, dass wir keinen dramatischen Bestäubermangel feststellen konnten, auch
wenn wir weit entfernt von einer optimalen Bestäubung sind, selbst, wenn ein Hummelnest
im Garten vorkommt. Deshalb taugt diese Studie sicherlich auch nicht für eine Entwarnung,
sondern sollte uns alle zu noch mehr Anstrengungen motivieren, Insekten und Hummeln
zu schützen.
Unser Versuch könnte leicht in Zukunft wiederholt werden, dann könnten Unterschiede
und dadurch eine Entwicklung zu diesem Jahr festgestellt werden. Zur Zeit ist aber noch
unklar, ob es zu einer Neuauflage kommt. Nehmen Sie doch an einer entsprechenden
Umfrage teil.
Die Untersuchung hat mir sehr viel Spaß bereitet, die Auswertung war für mich noch viel
spannender.
Ich möchte mich bei Julia Goss von der Universität Halle-Wittenberg bedanken, für den
Austausch mit ihr und ihre Mithilfe. In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf
ihre Bitte zur Adressübermittlung hinweisen (siehe Seite 1).
Ich plane mit der Hochschule Niederrhein für das kommende Jahr ein Pilotprojekt im
Zusammenhang mit einem Hummelnistkasten. Hierzu gibt es hoffentlich im Frühjahr
Neuigkeiten. Ob unser Wachsblumenprojekt dann eine Neuauflage erlebt, weiß ich noch
nicht.
Entschuldigen muss ich mich noch dafür, dass ich nicht jede Mitteilung von Ihnen
persönlich beantworten konnte. Da ich das Projekt in meiner Freizeit bewältigt habe, im
Frühling noch ein Problem mit der Homepage auftauchte, was zu einer neuen Homepage
und einem Serverwechsel geführt hat, und auch berufliche Änderungen dieses Jahr
entstanden, war das einfach nicht zu leisten.
Zum Schluss möchte ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie so viele Blumen gezüchtet und
fleißig mitgeholfen haben. Insgesamt wurden hier etwa 6600 Blüten und tausende Samen
gezählt. Vielen Dank für Ihre Arbeit!
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Feedback 
Zumindest habe ich festgestellt, das Wachsblumen sehr schöne Pflanzen sind und im nächsten
Jahr auf alle Fälle wieder aussäen werde. Alles Gute, A.
Das ist eine wahre Freude für meine vielen Hummeln.
Draußen waren die Hummeln fleißig und wir konnten etwa 50 Wachsblumensamen gewinnen.
Heute morgen hat uns mit lautem Gebrumm eine riesige Königshummel besucht und ist dann mächtig brummend weitergeflogen.
 
Anhang
 Im Anhang fnden Sie Texte, die von Teilnehmern übermittelt wurden. Es ging um
Probleme während der Durchführung. Alle Texte wurden thematisch sortiert.
 

Angaben zur Anleitung / 
Durchführung
 2x: Die Samen waren in normalen Gärtnereien nicht zu beziehen. Sie mussten übers
Internet bestellt werden, daher kam es zu nicht unerheblichen Verzögerungen.
In der Anleitung könnte man die Topfgröße ergänzen, und auch ein Hinweis zum
Blüten-Zählen: Sind jeweils die einzelnen „anfliegbaren“ Blüten gemeint oder die
„Blütenstände“? Wahrscheinlich Ersteres, aber eine klare Anleitung, evtl. mit Bild,
wäre hier hilfreich.


 Angaben zur PflanzeWachstum• 
 Ich hatte genug Pflanzen, aber eine „Charge“ ist mir eingegangen, weil meine Töpfe
kein Abflussloch hatten und die Pflanzen nach einem starken Regen zu lange in den
nun völlig nassen Töpfen standen. Vielleicht ein Hinweis für künftige Projekte.
Die Pflanzen brauchten enorm viel Wasser. In der Folgezeit habe ich zu viel
gegossen, dass das Wurzelwerk zu faulen anfng.
5x: Leider sind die Samen nicht gekeimtPilzbefallDie Pflanzen sind keine guten Kübelpflanzen. Im Beet sind sie wesentlich kräftiger
geworden.
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Wetterprobleme6x: Leider sind die Pflanzen drinnen während meines Urlaubs vergessen worden
beim gießen.
Durch starken Hagel wurden alle Pflanzen im Topf außen zerstört.Diejenigen außen dürfen nicht an die Sonne, sonst verdorren sie.FraßPflanze innen hat Läuse bekommen: 9Pflanze außen hat Läuse bekommen: 1Amseln haben kurz nach der Aussaat alle Samen aus den Töpfen gemopst. :-(. 

BestäubungDie Pflanze im Garten wurde regelmäßig von Ackerhummeln und Erdhummeln
besucht. Nicht aber von Wiesenhummeln und Baumhummeln, die es in meinem
Garten auch gibt.
Ich weiss nicht - habe in der Abenddämmerung einen beigen Nachtschwärmer beim
Naschen in den Blüten beobachtet - macht aber sicher keinen Unterschied, da
täglich mehrere (verschiedenartige) Hummeln am Werk waren.


 Faktor MenschIch war zu viel unterwegs und hatte niemanden, der Blüten und Samen gezählt hat.Ich kann zur Zeit keine Angaben machen, liege im Krankenhaus. Würde später
antworten.
Pflanze draußen stand manchmal über das Geländer hinaus. Evtl. Verlust von
Samen.
10 von 10

Samstag, 11. November 2017

Garten-Umgestaltung

Wir haben unsere Gemüsebeete aufgegeben. Drei große Hochbeete sind uns nun genug.
Die Küchenkräuter sind ins Früh-Hochbeet gezogen und haben Platz gemacht für Camelie, Bambus, Azaleen und Mahonie. Als Füllpflanzen sind Phlox und Bodendecker eingezogen. Der Mahonia sieht man deutlich an, dass sie bisher zu eng stand.
 


Die Pflanzen sind überwiegend aus dem Garten umgepflanzt. Mit der Zeit wird es immer zu eng.
Die Gärtnerin stellt sich beim Pflanzen vor wie das Beet zwei Jahre später aussieht. Der Nichtgärtner kann leider erstmal die Harmonie nicht erkennen.
Die Grundstücksgrenze wird auch noch schöner werden. Derzeit ersticken der Nachbar und wir eine Gierschplage mit Gartenabfällen. Das Brett ist die Grenze und soll unseren Bereich schützen. Das funktioniert ganz gut. Ich denke in einem Jahr haben wir das geschafft.


 Ein Tropfschlauch wurde auch verlegt.

 

Ein paar Pflanzen verwechseln wieder die Jahreszeit.



Und im Tomatenhaus sind die Kübelpflanzen eingezogen.



Nachdem wir schon einige Stürme hatten, ist auch das Sommer-Garteninterieur in die Garage gewandert. Unter den Stauden räume ich erst im Frühjahr auf. Ich liebe die Herbstfarben.





Donnerstag, 9. November 2017

Nähgeschenke

Drei der Babys sind geboren und wurden von mir in Größe 50 benäht. Für eines gerade die richtige Größe für die anderen noch zu groß.
Jetzt ist erstmal Pause im Nähclub. Ende November soll es weitergehen. Dann ist Nähen mit Babys angesagt. Ich bin gespannt.







 Bodykleidchen





Sonntag, 20. August 2017

Nähträume

Seit April mache ich einen Nähkurs für schwangere Migrantinnen. Es geht hier nicht nur ums Nähen sondern ein großes Anliegen ist mir, die Frauen aus ihrer Isolation herauszuholen und ein Netzwerk zu bilden, damit die Frauen sich kennenlernen und gegenseitig unterstützen können. Es sind Frauen von Flüchtlingen, die wir, nun schon seit einigen Jahren, betreuen und deren Familienzusammenführung wir organisiert haben. Es sind sechs Frauen aus drei Nationalitäten: Syrien, Afghanistan und Palästina. Zwischenzeitlich sind wir gut zusammengewachsen.
Was das Nähen betrifft, ist die Lerngeschwindigkeit sehr unterschiedlich. Zwei können schon völlig selbständig zuschneiden und nähen und brauchen nur noch Ratschläge, andere haben noch große Schwierigkeiten mit der Feinmotorik beim exakten Schneiden und Nähen von geraden Nähten.
Finanziert wird das Ganze von der Europäischen Union übermittelt durch die AWO, Kiel. Es findet bei uns Zuhause statt. Jeden Samstag gestalten wir unseren Wohnraum für 3 Stunden um. Mindestens drei Tage der Woche benötige ich für Vor- und Nachbereitung. Die Frauen sind wie im Fieber und möchten vor der Geburt ihrer Kinder soviel wie möglich schaffen. Wir haben ein geschlossene Facebook-Gruppe gebildet. Hier sehen sich die Frauen und Ehemänner die Nähschätze an. Das Selbstvertrauen und der Stolz wachsen (auch meiner). Nähanleitung und -videos erleichtern das Nähen. Auch ich bin kein Nähprofi und lerne sehr viel dazu.

Nach dem langen Text hier ein paar Fotos dazu:

Das war der erste Tag. Jetzt geht es schon lockerer zu und Kopftücher fliegen.

































Das ist nur ein Ausschnitt und nichts davon ist perfekt aber für uns überragend :-)